Rheumatologie

Die Rheumatologie ist das Fachgebiet für Erkrankungen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. Dies umfasst degenerative Erkrankungen (z.B. Arthrose), entzündliche Erkrankungen (z.B. Rheumatoide Arthritis), Weichteilrheumatismus (Fybromyalgie) sowie Knochenerkrankungen (z.B. Osteoporose).

Bereits seit Jahren setzt sich Takeda für die Behandlung von Patienten mit Osteoporose ein. Dabei legt Takeda, neben einer Therapie an der Basis, vor allem Wert darauf, die Erfahrung mit der Krankheit zu teilen und für eine ausreichende Information der Patienten zu sorgen.

Osteoporose

Die Osteoporose ist eine Skeletterkrankung, die durch einen Verlust von Knochenmasse und eine Verschlechterung der Knochenstruktur gekennzeichnet ist. Osteoporose – im Volksmund auch Knochenschwund genannt – betrifft das ganze Skelett. Mit zunehmendem Alter steigt das Erkrankungsrisiko. Durch die verminderte Knochenstärke werden die Knochen brüchig, und es kann zu Frakturen kommen - typischerweise an der Wirbelsäule, der Hüfte und am Unterarm.

Bis zu einem Alter von etwa 30 Jahren nimmt unsere Knochenmasse stetig zu. Dann ist die maximale Knochendichte – die Peak Bone Mass – erreicht. Ihre Höhe ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ab dem 40. Lebensjahr verschiebt sich das Gleichgewicht zunehmend Richtung Knochenabbau. Dadurch kommt es zu einem natürlichen Verlust an Knochenmasse von etwa 1 % pro Jahr. Bei Frauen in und nach der Menopause kann der jährliche Knochenmasseverlust jedoch bis auf 4 % pro Jahr ansteigen. Bei Männern nimmt die Knochenmasse normalerweise kontinuierlich ab. Kann der Körper in dieser Lebensphase auf eine grosse Knochenmasse zurückgreifen, bleiben die Knochen länger stabil.

Osteoporose ist bislang nicht heilbar. Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Alltagsaktivitäten, mit denen Sie Ihr Risiko, an Osteoporose zu erkranken, senken können:

  • Bewegung und Sport
  • Ernährung – Ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D
  • Sturzprophylaxe

 
Zudem gibt es verschiedene medikamentöse Therapien, welche den Knochenabbau hemmen oder sogar die Knochendichte leicht erhöhen.

Die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens eine osteoporotische Fraktur zu erleiden, beträgt in der Schweiz ab dem Alter von 50 Jahren für Frauen 51 % und für Männer 20 %. In der Schweiz leiden heute rund 330‘000 Personen an Osteoporose. Zudem sind rund 750‘000 Personen von Osteopenie betroffen, einer Vorstufe der Osteoporose. Wer seine Knochen rechtzeitig schützt, erhält seine Gesundheit und kann einer Osteoporose effektiv entgegenwirken.

Weiterführende Informationen

Osteoporose Vorsorge

Osteoporose Risiko Test

 

 

 

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