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Erhöhter Blutdruck
| [01] Wie entsteht er erhöhter Blutdruck – warum ist er eigentlich gefährlich? |
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Um Organe wie Herz, Gehirn und Nieren sowie Gewebe wie Muskeln und Haut versorgen zu können, muss das Blut durch immer kleiner werdende Verästelungen der Blutgefässe gelangen. Das ist nur möglich wenn der Blutkreislauf sozusagen "ständig unter Druck steht". Der Blutdruck in den Schlagadern kann z.B. am Oberarm sehr leicht mit Hilfe einer aufblasbaren Manschette und eines angeschlossenen Druckmessers bestimmt werden. Wenn sich das Herz zusammenzieht und Blut in die Adern pumpt ist der Druck höher (systolischer Wert). Wenn das Herz erschlafft, um sich erneut mit Blut zu füllen, ist der Druck in den Schlagadern niedriger (diastolischer Wert). Beide Werte sind für die Beurteilung des Blutdrucks wichtig.
Blutdruckwerte unter 140/90 mmHg gelten für Erwachsene als normal. Dieser Richtwert gilt aber nur, wenn im Sitzen, nach einer kurzen Ruhepause gemessen wird. |
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Der Blutdruck passt sich dem Rhythmus unseres Lebens an. Bei körperlicher Belastung liegen die Werte höher. Auch Blutdruckschwankungen im Verlauf des Tages sind völlig normal. So sinkt der Blutdruck während der Nacht und steigt am frühen Morgen wieder an.
Liegt der in der Ruhe gemessene Blutdruck dauerhaft über dem genannten Richtwert, spricht der Mediziner von Bluthochdruck oder "Hypertonie". Der Bluthochdruck ist eine häufige Erkrankung in unserer Industriegesellschaft. So geht man für die Bundesrepublik Deutschland davon aus, dass jeder fünfte Erwachsene über 40 Jahre erhöhte Blutdruckwerte aufweist. Eine direkte Ursache lässt sich nur in den wenigsten Fällen feststellen. Ein ungesunder Lebensstil kann die Situation verschärfen. Als Risikofaktoren gelten: Übergewicht, Bewegungsmangel, schädlicher Stress, übermässiger Kochsalzverbrauch und erhöhter Alkoholkonsum. |
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